Magnetische Speichermedien für Backup-Strategien

Datensicherung ist der wichtigste Schritt, um einen Datenverlust zu verhindern. Viele User führen erst dann Back-Ups ein, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist und sie erstmals wichtige Dateien verloren haben. Die Suche nach Back-Up-Strategien ist dabei verbunden mit der Wahl möglicher Datenträger. Deshalb hier als erstes eine kurze Übersicht über magnetische Speichermedien wie Festplatten.

Disketten

Die Floppy Disk gehört in die Kategorien rotierender sowie magnetischer Speichermedien und wurde 1971 eingeführt. Noch vor einigen Jahren waren Disketten durchaus als Datenträger für kleine Daten wie Textdateien üblich. Mittlerweile haben sie weitgehend ausgedient – Diskettenlaufwerke werden mittlerweile oftmals nicht mehr mit Computern ausgeliefert. Denn die zunehmende Größe moderner Dateien und besserer Alternativen macht sie überflüssig. Allerdings zeigten Tests an meinen Rechnern, dass alte Backups auf Disketten auch heute noch funktionsfähig sind. Insofern spricht nichts dagegen, die robusten Teile auch weiterhin für kleinere Aufgaben heranzuziehen. Für durchdachte Backup-Strategien spielen sie allerdings keine Rolle.

Festplatten

Hard-Disks fallen wie Floppys in die Kategorie magnetischer und rotierender Speichermedien. Trotz ihrer ersten Einführung im Jahr 1956 wurden diese Datenträger beständig weiterentwickelt und bieten aktuell Speicherplatz für beispielsweise 500 GB (intern) oder 1000 GB (externe USB-Platten) zu günstigen Preisen. Festplatten sind insofern ein hervorragendes Medium für Backup-Strategien auf der Basis von RAID-Systemen oder für externe Sicherungslösungen mittels Synchronisations-Programmen. Man sollte aber bedenken, dass es bei Festplatten jederzeit zu Head-Crashs oder Fehlern im Dateisystem kommen kann. Ebenso sind die anfällig für äußere Magnetfelder oder mechanischen Verschleiß.

Fachleute rechnen mit einer Lebensdauer von mindestens zehn Jahren. Andererseits wird Festplatten oft ein Lebenszyklus von circa vier Jahren zugesprochen, in denen sie relativ ausfallsicher arbeiten. In diesem Zeitraum vervielfacht sich oftmals die Speicherkapazität der Hard Disks, so dass ein Wechsel sowieso angeraten sein kann. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass manche Festplatten auch wesentlich früher das Zeitliche segnen können. Deshalb sind gerade Festplatten oft ein Gegenstand von Unternehmen im Bereich der Datenrettung oder – aus Gründen des Datenschutzes – für Programme, die Daten unwiederbringlich löschen können.

Festplatten eignen sich aus den angegebenen Gründen besonders gut für vollständige oder differenzielle Datensicherung. Im Artikel Daten synchronisieren und sichern mit SyncBack wird diese Möglichkeit anhand des Einsatzes von Freeware-Programmen genauer geschildert. Dies wird dringend empfohlen, da professionelle Datenrettung teuer ist.

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2 Responses to “Magnetische Speichermedien für Backup-Strategien”

  1. „In diesem Zeitraum >>vervielfacht<>meinen Rechnern<<, dass alte Backups auf Disketten auch heute noch funktionsfähig sind.“

    Was soll das bedeuten? Kann der Autor den Artikel nicht lesen bevor er ihn veröffentlicht?

    Freundliche Grüße

  2. Die beanstandete Stelle findet sich so nicht im Text. Ob da die Google Werbung überlagert hat?

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