Software zur Datensicherung

Es ist manchmal schneller geschehen, als einem lieb ist: Wichtige Daten, wie beispielsweise Bilder aus dem letzten Urlaub, Dokumente oder sogar bedeutende Statistiken der Firma sind plötzlich unwiederbringlich verschwunden. Wenn Daten verloren gehen, so kann dies unter anderem mit einem Computervirus, aber auch mit einer defekten Festplatte oder ganz einfach mit versehentlichem Löschen geschehen. Ärgerlich ist dies auf jeden Fall. Daher sollte man es gar nicht erst so weit kommen lassen und sich schon frühzeitig um die Sicherung der wichtigsten Daten kümmern. So lässt sich im Falle eines Falles mit wenigen Klicks alles wieder herstellen und man muss sich keine Sorgen um einen Totalverlust machen.

Eine gute Möglichkeit, Daten zuverlässig und zeitsparend zu sichern, ist eine Software zur Datensicherung.

Die Software zur Datensicherung – wie nützlich ist sie?

Zu spät, die Daten sind weg  © Minerva Studio - Fotolia.com

Zu spät, die Daten sind weg © Minerva Studio – Fotolia.com

Eine Software zur Sicherung von Daten, die auch als Backup-Programm bezeichnet wird, ist dazu in der Lage, einzelne Dateien, Ordner oder auch ganze Festplatten auf ein externes Medium zu übertragen. Um was es sich dabei genau handelt, spielt keine Rolle: Sowohl Fotos als auch Videos, Dokumente, Excel-Tabellen oder Mp3-Dateien können problemlos gesichert werden.

Wie viel man sichern sollte, hängt natürlich vom individuellen Fall ab. Die meisten Anwender wünschen sich dennoch in der Regel eine Sicherung aller sich auf dem Computer befindlichen Daten. Wer das erste Mal eine Datensicherung vornimmt, sollte daher etwas Geduld mitbringen, denn eine Speicherung von mehreren Gigabyte kann schon einmal mehrere Stunden oder gar Tage in Anspruch nehmen – je nach Dateigröße. Wichtig ist, die Datensicherung nicht zu versäumen, weil der PC bisher immer zuverlässig funktioniert hat: Dieser Annahme sind die meisten Computernutzer und werden dann böse überrascht, wenn plötzlich die Festplatte streikt oder anderweitig etwas kaputt geht, das die Daten zerstört.

Doch wie genau funktionieren solche Programme nun? Prinzipiell unterscheidet man hier zwischen zwei gängigen Konzepten: Es gibt sowohl die Erstellung einer Kopie des Inhalts als auch seine Archivierung, wie beispielsweise das Übertragen auf einen CD-Rohling. Entscheidet man sich für eine Kopie, so erzeugt das Programm zunächst eine absolut identische Kopie zur ursprünglichen Festplatte. Hier ist es ratsam, eine solche Sicherung mindestens wöchentlich durchzuführen. Geht es stattdessen um die Archivierung, so wird der Inhalt der Festplatte einfach datumsweise übertragen. Viele Backup-Programme sichern die Daten oft in Katalogen ab, so dass man auf die Daten ausschließlich über diese Software wieder zugreifen kann.

Es lohnt sich in jedem Fall, sich so frühzeitig wie möglich nach einem guten Backup-Programm umzusehen, wenn es um wichtige Daten geht. Wer sich dennoch absolut nicht mit Computern auskennt, kann sich stattdessen natürlich auch an Webagenturen wenden, die sich direkt auf die Sicherung von Daten spezialisiert haben und alles Wichtige für einen übernehmen.

Weitere Tipps zum Sichern von Daten

Ganz wichtig beim Thema Datensicherung ist: Wer einmal mit der Datensicherung begonnen hat, sollte dies zur Routine werden lassen und regelmäßig vornehmen. Eine Erinnerungsnotiz im Betriebssystem kann bei vielen Backup-Programmen manuell eingestellt werden. Sofern man dazu die Möglichkeit hat, so sollte man beim Sichern des Systems die Daten klar voneinander trennen. Auf diese Weise ist es möglich, bei einer Neuinstallation des gesamten Systems einfach alle Daten neu zu übertragen. Möchte man die Daten auf Medien wie CD-Rohlinge speichern, ist es zu empfehlen, hochwertige Rohlinge dafür zu nutzen – diese halten in der Regel deutlich länger als preiswerte Varianten, was noch einmal zusätzlich Sicherheit bietet.

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